Pflegeanleitung für Versiegelte Parkett- und Korkböden

1. Vorbeugende Massnahmen

Ein grosser Teil des Schmutzes kann durch Sauberlaufzonen vor dem Eingang bzw. Schmutzschleusen in den Eingangsbereichen vermieden werden. Diese sollten eine Mindestgrösse von 2-3 Schrittlängen besitzen und müssen regelmässig gereinigt werden, um ihren Zweck langfristig zu erfüllen.

Das Naturprodukt Holz sollte möglichst nie über längere Zeit feucht oder gar nass sein, da es Wasser aufnehmen und dabei seine Form verändern (Quellung) oder vergrauen kann. Bei der Reinigung ist deshalb stets darauf zu achten, dass nach Möglichkeit trocken (mit Mop, Haarbesen, Staubsauger) oder lediglich nebelfeucht, das heisst mit ausgewrungenen Tüchern gewischt wird und keine „Pfützen“ auf dem Boden verbleiben. Neu verlegte Holzfussböden in der ersten Woche nur trocken reinigen. Möbelfüsse nach Möglichkeit mit Filzgleitern versehen und schwere Einrichtungsgegenstände vorsichtig einbringen.

Holzfussböden reagieren wie alle Holzbauteile auf die Umgebungsbedingungen, insbesondere die relative Luftfeuchte, mit entsprechenden Holzfeuchteänderungen. Holzfeuchteänderungen ziehen entweder Schwindungen oder aber Quellungen mit den entsprechenden Folgewirkungen nach sich. Um diesbezüglich aussergewöhnliche Veränderungen zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass sich die relative Luftfeuchte in den mit Holzfussboden belegten Räumlichkeiten möglichst ganz jährig im Bereich zwischen 50% und 60% bewegt bei einer Raumtemperatur von 20°C. Die Oberflächentemperatur Ihres Parkettbodens sollte 27°C nicht überschreiten. Im erforderlichen Fall sind Lüftungs- und Heizungsmassnahmen oder aber Befeuchtungsmassnahmen auszuführen. Diese Klimabedingungen wirken sich nicht nur auf Ihren Holzfussboden, sondern auch auf alle Einrichtungsgegenstände aus Holz, Musikinstrumente, Ölgemälde und letztendlich auch auf Ihr persönliches Wohlbefinden positiv aus.

2. Erstbehandlung / Quellschutz

Wenn ein werkversiegeltes Fertigparkett neu verlegt wird, kann es sein, das Schmutz und Feuchtigkeit in die Fugen eindringen. Denn dieser Bereich ist, bedingt durch die Fabrikation, nicht immer vollständig geschützt.
Deshalb empfiehlt sich der Einsatz einer Kantenimprägnierung zum Quellschutz. Diese Arbeit sollte durch Ihr Bodenbelagsfachgeschäft ausgeführt werden.

3. Laufende Reinigung

Trocken: Staubsauger mit Flachdüse oder Parkettblocher mit beigen Pads zur Trockenreinigung und weissen Pads zum Polieren verwenden.

Feucht: mit geeignetem Parkett-Reinigungsmittel und Feuchtwischgerät nebelfeucht, mit gut ausgewrungenen Baumwoll-Mop reinigen.

4. Pflege

Auch die Versiegelung auf Parkettfussböden unterliegt je nach Beanspruchung einem natürlichen Verschleiss. Deshalb empfehlen wir insbesondere bei stark beanspruchten Flächen die Behandlung mit einem geeigneten Pflegemittel. Dieses wird pur mit einem Wischwiesel aufgetragen. Die Polymerdispersion reduziert den Abrieb, erleichtert die regelmässige Unterhaltsreinigung und frischt alte, stumpfe Böden wieder auf.

5. Grundreinigung

Entsprechend der Belastung und dem damit verbundenen Verschmutzungsgrad ist in bestimmten Zeitabständen eine Grundreinigung des Bodenbelages erforderlich. Alte Pflegefilme, hartnäckige Verschmutzungen und andere Rückstände, die das Aussehen der Oberfläche beeinträchtigen, werden durch die Grundreinigung wirksam entfernt. Da diese Reinigung auch mechanisch erfolgt und die entsprechenden Reinigungsmaschinen erfordert, empfehlen wir Ihnen sich an Ihr Bodenbelagsfachgeschäft zu wenden.

 
   
   
     

 

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